Der Beutelsbacher Konsens in der Praxis

Gemeinsam lernen wir den Beutelsbacher Konsens als zentrale Orientierung der politischen Bildung und der Demokratiebildung kennen: das Überwältigungsverbot, das Kontroversitätsgebot und die Befähigung der Teilnehmenden, politische Situationen zu beurteilen und eigene Interessen zu vertreten.
Dabei beschäftigen wir uns auch mit häufigen Missverständnissen: Muss wirklich jede „Meinung“ als gleichwertig dargestellt werden? Wo endet das Kontroversitätsgebot? Und warum lässt sich aus dem Beutelsbacher Konsens kein Neutralitätsgebot ableiten? Politische Bildung steht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Menschenrechte.
Anhand von Übungen und konkreten Fallbeispielen übertragen wir die Grundsätze des Beutelsbacher Konsenses auf typische Situationen aus der eigenen Bildungspraxis.
Eckdaten:
Ort: Bei Ihnen in der Organisation oder in den Räumen der LpB-Außenstelle Tübingen
Format: Workshop
Zielgruppe: z. B. Lehrkräfte, angehende Lehrkräfte und Multiplikator:innen
Teilnahmezahl: Gruppen ab 12 Personen
Dauer nach Absprache: 45 Minuten bis 3 Stunden
Termine: nach Absprache. Bitte geben Sie bei der Anmeldung zwei mögliche Termine an.